Als wir mit dem Autohaus Siemon ins Onboarding gestartet sind, war schnell klar:
Hier geht es nicht um „ein Telefon“, sondern um ein komplexes Autohaus-Ökosystem.
Siemon vereint unter einer Marke:
6 physische Standorte mit Neu- & Gebrauchtwagenvertrieb inkl. Service & Werkstatt
1 reinen Gebrauchtwagenstandort ohne Werkstatt
einen Online-Standort für nationalen Neuwagenvertrieb – ausschließlich über Telefon & E-Mail
eine Großkundenabteilung für lokalen Neuwagenvertrieb über Telefon und Außendienst
Jeder dieser Bereiche hat andere Anrufer, andere Anliegen – und andere Erwartungen an die telefonische Erreichbarkeit.
Die zentrale Frage lautete daher nicht:
👉 „Brauchen wir KI?“
Sondern:
👉 „Wie schaffen wir durchgängige Erreichbarkeit, ohne zusätzliche Mitarbeiter aufzubauen?“
Im Alltag zeigte sich ein typisches Bild:
Verkäufer sind im Kundengespräch oder auf Probefahrt
Serviceannahmen sind zu Stoßzeiten stark ausgelastet
Der Online-Vertrieb erhält viele parallele Anfragen
Großkunden erwarten schnelle, klare Rückmeldungen
Das Ergebnis:
Nicht jeder Anruf konnte angenommen werden – und niemand konnte genau sagen, wie viele Chancen dadurch verloren gingen.
Gerade beim Online-Neuwagenvertrieb und bei spontanen Verkaufsanfragen ist das kritisch:
Der Kunde wartet nicht. Er ruft den nächsten Händler an.
Beim Autohaus Siemon war von Anfang an klar:
Eine KI-Telefonassistenz funktioniert nur, wenn sie akzeptiert, verstanden und richtig eingesetzt wird.
Deshalb bestand das Onboarding mit KI-Lena nicht nur aus Technik, sondern aus drei zentralen Bausteinen:
Gemeinsam mit dem Team von Siemon haben wir definiert:
welche Anrufarten es gibt (Verkauf, Service, Online, Großkunden)
welche Informationen je Bereich wirklich relevant sind
wann KI-Lena einspringt – und wann bewusst nicht
wie Leads priorisiert und weitergegeben werden
So wurde sichergestellt, dass jeder Anruf korrekt eingeordnet wird – unabhängig davon, welcher Standort oder Vertriebsweg angesprochen wird.
Ein zentraler Teil des Onboardings war die Schulung der Mitarbeiter:
Wie funktioniert KI-Lena im Alltag?
Wie werden Anrufe, Leads und Gesprächszusammenfassungen genutzt?
Wie passt sich KI-Lena an interne Abläufe an?
Wie behalten die Teams jederzeit die Kontrolle?
Das Ziel war klar:
👉 KI-Lena soll unterstützen – nicht ersetzen.
Nur wenn Mitarbeiter die Lösung verstehen und selbstständig nutzen können, entsteht langfristiger Mehrwert.
Ein oft unterschätzter Punkt: die Wahrnehmung der Anrufer.
Deshalb haben wir dem Autohaus Siemon zusätzlich Kommunikationsmittel an die Hand gegeben, um Transparenz zu schaffen:
Thekenaufsteller im Service, die erklären, warum KI-Lena unterstützt
vorbereitete Social-Media-Beiträge
klare Formulierungen für den Einsatz im Tagesgeschäft
Das Ergebnis:
Anrufer fühlen sich abgeholt – und nicht „abgewimmelt“.
Schon in der frühen Phase zeigt sich:
Anrufe gehen nicht mehr einfach verloren
Verkaufsanfragen werden sauber dokumentiert
Rückrufe lassen sich priorisieren
Mitarbeiter gewinnen spürbare Entlastung
Vor allem aber entsteht erstmals Transparenz darüber, was wirklich am Telefon passiert.
Das Onboarding beim Autohaus Siemon zeigt sehr deutlich:
KI-Telefonie ist kein Tool, sondern ein Prozess
Komplexe Autohausstrukturen brauchen flexible Lösungen
Akzeptanz entsteht durch Kommunikation, nicht durch Technik
Erreichbarkeit ist heute ein echter Wettbewerbsfaktor
Oder anders gesagt:
Nicht die KI macht den Unterschied – sondern wie KI-Lena eingeführt wird.
ÜBER DEN AUTOR

Mateusz Tessarzik
Fokus auf intelligente Automatisierungen und kundenzentrierte Telefon-KI-Assistenten. Mit Lena bietet er Unternehmen eine sofort einsetzbare, kosteneffiziente Lösung zur Telefonannahme & Kundenbetreuung — dauerhaft verfügbar, zuverlässig, datenschutzkonform und ohne Aufwand für den Kunden.
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